Kategorie: Krankenversicherung

Fragen zum Thema Krankenversicherung

Krankenversicherung-Beiträge ab 2010 besser absetzbar

Krankenversicherung-Beiträge ab 2010 besser absetzbar

Die Bundesregierung hat einen Gesetzentwurf zur verbesserten steuerlichen Berücksichtigung von Vorsorgeaufwendungen vorgelegt. Dieser wurde am Freitag, den 10.07.2009 freigegeben. Danach werden ab 2010 alle Aufwendungen steuerlich berücksichtigt, die im Wesentlichen dem ….

Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur privaten Krankenversicherung

Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur privaten Krankenversicherung

Die Entscheidung des Bundesverafassungsgerichts zur Rechtmäßigkeit der letzten Gesundheitsreform hat für die PKV Licht und Schatten gebracht.

Positiv und gar nicht hoch genug zu bewerten ist, dass das Bundesverfassungsgericht eine verfassungsrechtliche Garantie und damit einen Bestandsschutz für die private Krankenversicherung formuliert hat. D.h. das duale Gesundheitssystem wurde in ihrer Existenz bestätigt. Der Senat verpflichtet den Gesetzgeber, sicherzustellen, dass aus der Gesundheitsreform….

Pflicht zur Krankenversicherung in Deutschland

Pflicht zur Krankenversicherung in Deutschland

Wer dieser Pflicht zur Versicherung nicht nachkommt, hat Geldstrafen zu zahlen. Für jeden Monat der Nichtversicherung ist die PKV verpflichtet, diese Geldstrafe zusätzlich zum zu­künftigen Beitrag zu erheben. Für Beihilfeberechtigte bzw. berücksichtigungsfähige Ange­hörige gilt diese Pflicht für den nicht durch den Beihilfebemessungssatz abgedeckten Teil (z. B. 70% Beihilfebemessungssatz = Pflicht zur Versicherung in Höhe von 30%). Für Heil­fürsorgeberechtigte gilt die Pflicht zur Versicherung….

Kündigung der Pflicht-Vollversicherung durch private Krankenversicherer

Kündigung der Pflicht-Vollversicherung durch private Krankenversicherer

Wenn eine bestehende private Krankenversicherung für den jeweiligen Kunden die Versi­cherungspflicht erfüllt, darf sie vom PKV-Unternehmen grundsätzlich nicht mehr gekündigt werden. Das gilt sowohl für die Nichtzahlung der Beiträge als auch für Obliegenheitsverlet­zungen und bei Verletzung der vorvertraglichen Anzeigepflicht. Die Vertragsbeendigung bei vorvertraglicher Anzeigepflichtverletzung…..

Nichtzahlung Krankenversicherungsbeiträge PKV

Nichtzahlung Krankenversicherungsbeiträge PKV

Ein privater Krankenversicherer kann bei Nichtzahlung der Beiträge den Vertragsteil, der die Pflicht zur Versicherung erfüllt, nicht mehr kündigen. Bei Nichtzahlung des Erstbeitra­ges ist für diesen Teil auch kein Rücktritt mehr möglich. Geändert wird auch die Rechtsfol­ge der Leistungsfreiheit und das…

Private Krankenversicherung Basistarif

Private Krankenversicherung Basistarif

Der Basistarif muss ab dem 1. Januar 2009 von allen PKV-Versicherungsunternehmen mit Sitz in Deutschland, die das Krankenvollgeschäft betreiben, angeboten werden. Es gibt den BTN (Basistarif für Normalversicherte) mit 0 EUR Selbstbehalt und zusätzlich mit den Selbstbehaltsvarianten 300, 600, 900 oder 1.200 EUR. Bei Wahl eines Selbstbehaltes be­steht…..

Private Krankenversicherung – Tipps zum Wechsel

Private Krankenversicherung – Tipps zum Wechsel

Ein Wechsel von einer Privaten Krankenversicherung zu einer anderen Privaten Krankenversicherung sollte gut überlegt werden und nicht einfach nur dshalb vollzogen werden, weil der nette Vertreter das für richtig hält. Möglicherweise bietet ein Wechsel innerhalb der PKV tatsächlich Vorteile….

Mitgabe Alterungsrückstellung: KV-Voll-Beiträge jetzt mit Wechslerkomponente

Mitgabe Alterungsrückstellung: KV-Voll-Beiträge jetzt mit Wechslerkomponente

Alle, die sich ab 2009 neu in der privaten Krankenversicherung versichern, befinden sich automatisch in der neuen PKV-Welt. Sie haben bei einem PKV-Wechsel das Recht, den sogenannten Übertragungs­wert „mitzunehmen“. Der Übertragungswert wird aus der sogenannten Wechslerkompo­nente der Krankheitskosten-Vollversicherung gebildet, die im Vergleich zur bisherigen alten PKV-Welt den PKV-Beitrag für viele Eintrittsalter erhöht. Die Beitragsunterschiede aufgrund der Wechslerkomponente hängen vom Tarif, …

PKV weiterhin attraktiv

PKV weiterhin attraktiv

Die private Krankenversicherung (PKV) ist auch im vergangenen Jahr gewachsen, wenn auch weniger stark als früher. Der Netto-Neuzugang in der privaten Krankenvollversicherung wurde 2008 erneut von den Folgen der Gesundheitsreform beeinflusst. Dennoch stieg der Versichertenbestand in der Krankenvollversicherung um 69.800 Personen (+ 0,8 Prozent gegenüber 2007) auf 8,62 Millionen.

Gesundheitsfonds in der GKV – Beitragssatz 15,5 Prozent

Gesundheitsfonds in der GKV – Beitragssatz 15,5 Prozent

Ab dem 1. Januar 2009 zahlen alle Beitragszahler den gleichen Beitragssatz. Der allgemeine Beitragssatz beträgt 15,5% und sichert das gesetzliche Krankengeld ab dem 43. Tag ab. Arbeitnehmer tragen vom allge­meinen Beitragssatz 8,2% und der Arbeitgeber 7,3%. Der ermäßigte Beitragssatz von 14,9% gilt für alle GKV-Versicherten ohne Krankengeldanspruch.

Ab 2009 kein Krankengeld für Selbstständige

Ab 2009 kein Krankengeld für Selbstständige

Noch eine Änderung durch Gesundheitsreform
Freiwillig gesetzlich versicherte Selbstständige, die ab 1. Januar 2009 krank werden, haben ein Problem: Die gesetzliche Krankenkasse (GKV) zahlt ihnen keinen Cent Krankengeld mehr. Der Anspruch endete im Zuge der Gesundheitsreform automatisch zum 31. Dezember 2008.

Besonders tragisch: Gerade Selbstständige sind auf ihr Krankengeld angewiesen, da sie im Gegensatz zu den Angestellten ja keine Lohnfortzahlung vom Arbeitgeber erhalten.

Was sollte man tun?
Die gesetzlichen Krankenkassen (GKV) gewähren dem freiwillig gesetzlich versicherten Selbständigen nur noch dann eine Krankengeld-Absicherung, wenn er einen sog. „Wahltarif“ abschließt. Aber Vorsicht: man bindet sich damit für drei Jahre an seine GKV und verzichtet auf das Sonderkündigungsrecht auch im Falle einer Beitragsanpassung! Auch ein Wechsel in die private Krankenversicherung (PKV) ist für diesen Zeitraum ausgeschlossen. Damit ist man „eingesperrt“ in seine GKV und muss als Kunde eventuell auch mögliche Leistungskürzungen hinnehmen.

Neue Tarif Welt 2009 – private Krankenversicherung

Neue Tarif Welt 2009 – private Krankenversicherung

Wer ab 1. Januar 2009 eine private Krankenversicherung abschließt, erhält das uneingeschräkte Recht, später direkt in einen höherwertigen Tarif eines anderen privaten Krankenversicherers zu wechseln.

Bei diesem Übertritt gehen die angesparten Alterungsrückstellungen nicht mehr wie früher verloren!

Dieses Wechselrecht muß jedoch in die Neugeschäfstprämien ab 2009 einkalkuliert werden, so dass die Prämien bei den privaten Krankenversicherern ab 1. Januar 2009 etwas teurer geworden sind.

PKV Wechsel – Wechselrecht ab 2009

PKV Wechsel – Wechselrecht ab 2009

PKV-Bestandskunden können im ersten Halbjahr 2009 unter Mitnahme eines Teils ihrer Alterungsrückstellungen in den Basistarif eines anderen PKV-Unternehmens wechseln. Danach ist ein Wechsel nur noch für Versicherte möglich, die 55 Jahre oder älter sind oder eine Rente beziehungsweise Beamtenpension beziehen.

Die Mindestverweildauer im leistungsarmen Basistarif des neuen Unternehmens beträgt 18 Monate. Erst nach Ablauf dieser Frist kann der Versicherungsnehmer in einen qualitativ besseren Volltarif des neuen Unternehmens wechseln.

Wettbewerbsstärkungsgesetz (WSG)

Wettbewerbsstärkungsgesetz (WSG)

Wettbewerbsstärkungsgesetz (WSG)

Ab dem 01.01.2009 steigen die Beiträge für Wechsel aus der GKV (gesetzliche Krankenkasse) und PKV (private Krankenversicherung)! Der Grund dafür ist das neue sog. „Wettbewerbsstärkungsgesetz“ (WSG): im Rahmen des WSG wird in der GKV der sog. „Gesund heitsfonds“ eingeführt, welcher einen Beitragssatz von 15,5 % mit sich bringen wird.

Krankentagegeld für Selbständige per Gesetz gestrichen

Krankentagegeld für Selbständige per Gesetz gestrichen

Krankentagegeld für Selbständige per Gesetz gestrichen – Jetzt Handeln!

Das WSG bringt ab dem 1. Januar 2009 eine grundlegende Änderung mit sich, die alle Selbständigen in der GKV betrifft. Der Anspruch auf Krankentagegeld bei der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) endet per Gesetzt mit dem 31.12.2008.

Das bedeutet: Wer jetzt nicht handelt, trägt das Risiko des Verdienstausfalles bei einer längeren Erkrankung komplett selbst. Entweder man entscheidet sich für eine private Absicherung bei einem privaten Krankenversicherer oder für einen Wahltarif bei der GKV.