Hausratversicherung so wichtig wie nie: Erste Versicherung plant Landkarte zur Gefährdungs-Einschätzung beim Wohnungseinbruch

Hausratversicherung so wichtig wie nie: Erste Versicherung plant Landkarte zur Gefährdungs-Einschätzung beim Wohnungseinbruch

Die Hausratversicherung erscheint so wichtig wie nie. Denn die Zahl der Wohnungseinbrüche steigt kontinuierlich, und das in Deutschland, Österreich und in der Schweiz. Für Deutschland und das Jahr 2013 meldete das Bundeskriminalamt in der Kriminalstatistik 149.500 Fälle. Das sind statistisch 17 Einbrüche pro Stunde – Tendenz steigend. Dabei entstand ein offizieller Gesamtschaden von 427.495.425 Euro.

In der Schweiz reagiert die Versicherungswirtschaft auf diese Entwicklung. Der größte Hausratversicherer dort, die Schweizerische Mobiliar, entwickelt nun zusammen mit der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich eine Landkarte zur Abbildung des Einbruchsrisikos. So ist ersichtlich, welche Regionen und Bezirke besonders einbruchgefährdet sind. Diese Daten sollen der Allgemeinheit als kostenlose App zur Verfügung gestellt werden, um zur Vorsorge beizutragen, doch kritische Stimmen befürchten, dass mit diesen Erkenntnissen bald die Prämie für die Hausratversicherung an die Gefährdungslage angepasst wird.

In jedem Fall ist es sinnvoll, eine Hausratversicherung abzuschließen oder einen bestehenden Vertrag zu überprüfen. Neben den Verlusten, etwa durch den Diebstahl von Computern, Unterhaltungselektronik, Schmuck und sonstigen Wertsachen, kommt die Hausratversicherung auch für Schäden durch Vandalismus auf, wie sie bei Wohnungseinbrüchen oft geschehen. Durch den Vergleich der verschiedenen Angebote am Markt können Sie viel Geld sparen. Nehmen Sie dabei das Wissen des Fachmanns in Anspruch.

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