Ab 2009 kein Krankengeld für Selbstständige

Ab 2009 kein Krankengeld für Selbstständige

Noch eine Änderung durch Gesundheitsreform
Freiwillig gesetzlich versicherte Selbstständige, die ab 1. Januar 2009 krank werden, haben ein Problem: Die gesetzliche Krankenkasse (GKV) zahlt ihnen keinen Cent Krankengeld mehr. Der Anspruch endete im Zuge der Gesundheitsreform automatisch zum 31. Dezember 2008.

Besonders tragisch: Gerade Selbstständige sind auf ihr Krankengeld angewiesen, da sie im Gegensatz zu den Angestellten ja keine Lohnfortzahlung vom Arbeitgeber erhalten.

Was sollte man tun?
Die gesetzlichen Krankenkassen (GKV) gewähren dem freiwillig gesetzlich versicherten Selbständigen nur noch dann eine Krankengeld-Absicherung, wenn er einen sog. „Wahltarif“ abschließt. Aber Vorsicht: man bindet sich damit für drei Jahre an seine GKV und verzichtet auf das Sonderkündigungsrecht auch im Falle einer Beitragsanpassung! Auch ein Wechsel in die private Krankenversicherung (PKV) ist für diesen Zeitraum ausgeschlossen. Damit ist man „eingesperrt“ in seine GKV und muss als Kunde eventuell auch mögliche Leistungskürzungen hinnehmen.

Die Leistungen bei der privaten Krankenversicherung (PKV) hingegen sind vertraglich festgelegt, gelten lebenslang und bieten somit Schutz vor unerwünschten Änderungen.

Der Wechsel zur privaten Krankenversicherfung (PKV) lohnt sich deshalb. Die PKV bietet attraktive Alternativen zum Wahltarif der GKV:

  • entweder über einen Wechsel in die „Kranken-Vollversicherung
    oder
  • eine bedarfsgerechte Krankentagegeld (KT)-Absicherung durch diverse Tarife

Nutzen Sie die Chance und informieren Sie sich über die Möglichkeit eines Wechsels zur PKV